Zander-Angeln

12. September 2011

Allgemeines
Der Zander ist im europäischen Süsswasserraum der grösste Artgenosse aus der Familie der Barsche (Percidae) und lebt bevorzugt in grossen, tiefen Flüssen und Seen mit steinigem, sandigem Gewässergrund. Ursprünglich aus Osteuropa stammend hat er sich durch Besatz auch weitflächig in Westeuropa verbreitet und wird je nach Landesregion unter anderem als Schill, Sander, Hechtbarsch, Sandbarsch oder Amaul bezeichnet. Der Zander zählt aufgrund seiner Gräten-freien, ausgesprochen schmackhaften Filets zu den begehrtesten Speisefischen und ist in Deutschland in allen grossen Flüssen (Elbe, Oder, Donau, Rhein,Mosel, Weser) zu finden. Als kluger und sehr vorsichtiger Fisch mit ausgezeichnetem Gehör und Sehvermögen ist der nachtaktive Raubfisch jedoch nicht einfach zu fangen. Um den stetig wachsenden Bedarfs in der gehobenen Gastronomie und bei privaten Konsumenten zu befriedigen, der bis heute immer noch hauptsächlich mit Tiefkühlware aus Russland gedeckt wird, sind in den vergangenen Jahren immer mehr Zuchtanlagen in Deutschland entstanden, in denen dieser schmackhafte und relativ schnell wachsende Fisch nicht nur als Speise- sondern auch als Besatzfisch gezüchtet wird. Anders als in Naturgewässern erreicht der Zander in diesen ökologisch arbeitenden Auquakulturen bei optimaler Versorgung bereits nach gut einem Jahr sein bevorzugtes Verkaufs- bzw. Schlachtgewicht von ca. 750 g und ist somit ein ausgesprochen lukrativer Zuchtfisch.

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